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neuem Gewand. Der beliebte Fotoblog hat ein neues Layout bekommen. Wir hoffen, dass so unsere Leser schneller an alle für sie relevante Information zum Thema „Fotografie“ kommen. Die Kategorien wurden ebenfalls überarbeitet, so lassen sich Ausstellungen oder Artikel zu den neuesten Kameras und Objektiven noch schneller finden.
Viel Spaß beim Surfen wünscht Ihnen
Carina Meyer-Broicher
Minox DC 1222 mit Weitwinkelobjektiv
Minox hat mit der DC 1222 eine preisgünstige Kompaktkamera mit einer Auflösung von 12 Megapixeln vorgestellt, die
mit einem 4fach-Zoom ausgestattet ist. Die Brennweite reicht von 28 bis 112 mm (KB).
Der 12-Megapixel-CCD-Sensor (1/2,33 Zoll) der DC 1222 erreicht eine maximale Auflösung von 4.000 x 3.000 Pixeln. Das Objektiv mit einer Brennweite von 28 bis 112 mm ist mit F3 und F5,8 nicht besonders lichtstark. Die Lichtempfindlichkeit kann von ISO 64 bis 1.600 manuell eingestellt oder von der Kameraelektronik bestimmt werden.
Die Verschlusszeiten reichen von 1/2.000 bis zu einer Sekunde. Der Weißabgleich erfolgt wahlweise automatisch oder anhand einiger Voreinstellungen. Eine rein manuelle Bestimmung des Weißpunktes ist nicht vorgesehen. Anstelle eines optischen Suchers besitzt die DC 1222 ein TFT-Display mit einer Diagonalen von 2,7 Zoll (6,86 cm). Manuelle Eingriffsmöglichkeiten wie eine Zeit- oder Blendenautomatik gibt es nicht. Der Anwender kann lediglich eine Belichtungskorrektur eingeben.
Die Minox-Kamera speichert auf SD-Karten mit einer Gesamtkapazität von maximal 16 GByte. Sie wird mit den Windows-Programmen Arcsoft Media Impression & Print Creation und Panorama Maker 4.0 ausgeliefert und besitzt einen USB-Anschluss. Die Stromversorgung erfolgt über einen Lithium-Ionen-Akku.
Die Gehäusemaße liegen bei 95 x 55 x 19 mm und das Gewicht bei rund 114 Gramm. Die Minox DC 1222 wird mit einem Netzteil sowie einem USB- und Videokabel, dem Lithium-Ionen-Akku, einer Trageschlaufe und einer Tasche ausgeliefert. Sie soll für rund 150 Euro in den Handel kommen. more…
Beauty Box soll Fältchen automatisch glätten
Digital Anarchy hat mit Beauty Box Photo ein Plugin für Photoshop und Photoshop Elements vorgestellt, das die Retusche von Porträts deutlich erleichtern soll. Die Erweiterung versucht selbstständig die Gesichtspartie vom Rest des Fotos zu trennen und kleine Falten, Hautunreinheiten und Flecken zu retuschieren. Das aufwendige Maskieren entfällt.
Beauty Box Photo wird über den Plugin-Dialog von Photoshop aufgerufen und legt auf die Hauttöne eine Maske. Haare, der Hintergrund, die Kleidung, Schmuck und andere Details sollen dabei ausgenommen werden.
Mit Schiebereglern kann der Anwender den Grad der Hautweichzeichnung bestimmen. Außerdem kann er die Hautfarbe mit einer Pipette selbst markieren, falls das dem Werkzeug nicht automatisch gelingt. Das Porträt lässt sich in Beauty Box auch noch schärfen und farblich korrigieren.
Einzelne Retuschestände lassen sich mit sogenannten Snapshots zwischenspeichern und mit der Maus abrufen. So lassen sich die Bearbeitungsschritte leichter nachvollziehen. Außerdem lassen sich die Veränderungen speichern und auf Knopfdruck auf weitere Porträts zum Beispiel aus der gleichen Serie anwenden.
Beauty Box Photo ist mit Adobe Photoshop CS5 und älteren Versionen sowie mit Photoshop Elements kompatibel. Das Plugin kann die Rechenleistung des Grafikprozessors nutzen und unterstützt Nvidia Cuda. Das Programm wird für rund 100 US-Dollar verkauft. In der Einführungsphase bis Ende Juni 2010 ist es um 20 US-Dollar günstiger erhältlich. Eine Testversion für Windows und Mac OS X wird ebenfalls angeboten.more…
Tim Kellner – I Am Not There
05. 06. 2010 – 24. 07. 2010 / Rostock
Eröffnung: Freitag, 4. Juni 2010, 19 Uhr
Der Letzte macht das Licht aus
„… and I wish I was beside – but I am not there I am gone“, lamentierte 1967 ein verzweifelter Bob Dylan in seinem rumpelig aufgenommenen Song „I’m not there“ über den Verlust einer Liebe. In den Arbeiten der gleichnamigen Portraitserie von Tim Kellner ist diese Wehmut über Verlorenes ebenso zu spüren. Kellners Bilder erzählen von Vergänglichkeit, von verzweifelter Nostalgie vielleicht, von verpassten Chancen und von vergangenen Augenblicken. Er zeigt uns Portraitaufnahmen von Menschen, die wie flüchtige Gestalten am Betrachter vorüberziehen. Hier gibt es keine Mimik, keine fein geschnittenen Gesichtszüge, keinen aussagekräftige Hinweis auf irgendeinen Aspekt von Individualität. Es scheint, als wären die Portraitierten schon längst wieder verschwunden, als der Verschluß der Kamera klickte. Nurmehr Vexierbilder bleiben als Ergebnis von teilweise hastigen, teilweise aufwendig inszenierten Studiosituationen. Auch Kellners Serie „Stages“ atmet diesen Geist des Flüchtigen. Die aufgenommenen Szenen zeigen, wie wenig sich Kellner um die Individualität seines Personals kümmert. Die von ihm fotografierten Menschen scheinen, als seien sie lediglich in Kauf genommene Störfaktoren bei der Betrachtung seines eigentlichen Gegenstands.
Am Ende bleiben in vielen Arbeiten Kellners leere, wesenlose Container zurück, die mit Geist zu füllen zur Aufgabe des Publikums wird. Kellner selbst liefert dazu das Ambiente, den Stoff der Geschichten blendet er aus. Hin und wieder finden sich Zitate aus der Fotografiegeschichte, doch damit werden höchstens falsche Fährten auf der Suche nach der zu Grunde liegenden Erzählung gelegt. Denn die führt letztendlich zu nicht mehr und nicht weniger als zur elementaren Beschreibung des unaufhaltsamen Voranschreitens der Dinge und der Flüchtigkeit des Blickes. more…
wolkenbank kunst + räume
Wollenweberstraße 24,
18055 Rostock
Öffnungszeiten: Mi-Sa 14-19 Uhr
Roger Ballen: Boarding House
29. 05. 2010 – 28. 07. 2010 / Wiesbaden
Eröffnung am Freitag 28. Mai 2010, 19.00 Uhr
Der Fotograf erinnert an eine Figur aus dem absurden Theater von Beckett: hager, von hochgeschossener Statur, schwarze Hose, weißer Strickpullover mit grobem Zopfmuster, dessen aggressiver Glanz einen hohen Anteil an Kunstfasern preisgibt. Seine Erscheinung entspricht so gar nicht dem Klischee jener Fotografen, die zwischen New York, Miami, Basel und Schanghai Furore machen – und dennoch hat Roger Ballen zahlreiche Preise gewonnen: der schmucklose Habitus dessen, der sich kafkaesk fein gemacht hat – mit jener undefinierbaren Mischung aus Korrektheit und Resignation. Roger Ballen ist ein Meister der Inszenierung. Dass er diese Kunst bis zur letzten Konsequenz auch für seine eigene Person geltend macht, darf man getrost glauben.
Wild rollt Roger Ballen mit den Augen, sodass man für kurze Zeit das Weiße darin sieht. Er richtet seinen Blick auf sein Gegenüber aus – und schweigt. Das Warten auf eine Antwort von ihm gleicht dem Warten auf Godot. „Sie haben recht!“, sagt er nach einem endlosen Augenblick mit leiser Stimme. „Nichts ist zufällig an dem, was ich mache. Jedes Bild ist durchdacht bis ins Detail – und jedes noch so kleine Element ist wichtig.“
Nach ‘Outland’ und ‘Shadow Chamber’ legt Roger Ballen mit ‘Boarding House’ erneut eine monolithische Bildserie vor. Dieses Konvolut mit 67 Schwarzweiß-Aufnahmen gibt einen verstörenden Einblick in die psychologischen Studien des Fotografen. Boarding House steht für einen Ort des Kommens und Gehens – ein surreales Set. Ballen: „Es ist schwer diesen Ort genau zu definieren, denn ich glaube, dass er so oder so ähnlich in jedem von uns steckt.“
Im Gegensatz zu seinen früheren Arbeiten stehen gezeichnete und skulpturale Elemente stärker im Vordergrund. Auch das Zusammenspiel von Künstler und Modell scheint ein kunstvolles Eigenleben zu haben.
Geboren 1950 in New York, lebt Roger Ballen seit fast 30 Jahren in Johannesburg – Südafrika. „Als Weißer war ich, wie meine Kollegen im Institut, lange Nutznießer der Apartheid. Obwohl ich hier einer Minderheit angehöre und quasi Ausländer bin. Allein, weil ich weiß war. Das System hat mich begünstigt. Seit der Auflösung der Apartheid studiere ich, wie sich die politische Wandlung auf mich und die Leute in meiner Umgebung auswirkt. Viele Aufnahmen sind entstanden bei den Angestellten des Institutes, in dem ich arbeite. Ich fülle einen Sack mit meinen Requisiten, klingele einfach spontan an ihrer Wohnungstür und frage, ob ich bei Ihnen im Wohnzimmer fotografieren darf?“
Eher ungern redet der Fotograf über sein Werk: „Ich dringe in Zonen des Alltags der weißen Unterschicht vor, deren aktuelle Lage sich besser in Grauwerten beschreiben läßt.“
Im Brotberuf hat der Geologe Ballen ganz Afrika bereist und dem Gestein des Kontinents Proben entnommen. Über sein Werk sagt er: „Meine Fotografien sind Reportagen über ein bestimmtes Lebensgefühl.“ Tatsächlich wohnt der an Arbus und Witkin geschulte Ballen in Parktown, einem Vorort von Johannesburg – Heimat des, wie er sagt, „White Trash„.
Der Stadtführer weiß von properen Siedlungen, die an Amerikas Suburbs erinnern. Hinter hohen Mauern verstecken sich Luxusvillen, die Straßen wirken sauber geleckt. Schwarze, die sich hierher verirren, gelten eher als verdächtig. Wer hier wohnt, ist alles andere als White Trash. Hat Roger Ballen uns eine falsche Fährte gelegt? Einmal mehr gibt der Seelen-Geologe bleibende Rätsel als Antwort. more…
photonet galerie
Taunusstraße 43 .
65183 Wiesbaden
Öffnungszeiten: Di-Fri 10-18 Uhr, Sa 13-16 Uhr
Folker Winkelmann ‘Trip to a Forgotten Utopia’
04. 06. 2010 bis 20. 08. 2010 / Hamburg
Eröffnung: Donnerstag, 3. Juni 2010, ab 19 Uhr
Der Künstler ist anwesend.
Zur Eröffnung spricht Dr. Simone Eick, Geschäftsführerin Deutsches Auswanderhaus Bremerhaven.
Im Rahmen der Hamburger Fotobuch-Tage präsentiert die aplanat galerie für fotografie als Kulturpartner die Ausstellung
America has always been known as the land of opportunity, but back in 1834, one particular group of Germans envisioned the young democracy as a place to establish a utopia. The Giessen Emigration Society, as they called themselves, left Germany for America to create „an ideal German republic in the state of Missouri“.
Am Sonntag, 6. Juni 2010, 18 Uhr:
Rolf Schmidt liest zusammen mit Lilly Schofield aus seinem Roman “Warten auf die Flut”. more…
Lippmannstr. 69-71,
D-22769 Hamburg
Öffnungszeiten: Di-Fr 15:30-19:30 Uhr, Sa 13-17 Uhr
Kampfpreis für Reisekamera mit 10fach-Zoom
Casio hat mit der Exilim EX-H5 und der Exilim EX-FH25 zwei neue Kameras mit weitem Zoombereich vorgestellt. Die
H5 arbeitet mit einer Brennweite von 24 bis 240 mm, die FH25 gar mit einem 20fach optischen Zoom. Die Reisekamera mit 10fach-Zoom kommt zu einem Kampfpreis auf den europäischen Markt.
Casios EX-H5 besitzt einen mechanischen Bildstabilisator, bei dem der Sensor Ausgleichsbewegungen vollführen kann, um der Verwacklung entgegenzuwirken. Die Auflösung des CCD-Sensors (1/2,3 Zoll) liegt bei 12,1 Megapixeln.
Die kompakte Kamera besitzt ein 2,7 Zoll (6,9 cm) großes Display und zahlreiche Motivprogramme, die Bildparameter für typische Fotosituationen bereithalten. Filmen kann die H5 mit 1.280 x 720 Pixeln, allerdings nur mit Mono-Ton. Die H5 misst 104 x 59 x 29 mm und wiegt betriebsbereit 175 Gramm.
Casio EX-FH25
Bei der Casio EX-FH25 kommt ein 20fach-Zoom mit einer Brennweite von 26 bis 520 mm (KB) zum Einsatz. Sie soll Anfangsblendenöffnungen von F2,8 und F4,5 aufweisen. Casio setzt hier auf einen hintergrundbelichteten Sensortyp mit 1/2,3 Zoll Größe. Der Sensor ist ebenfalls beweglich aufgehängt, um Verwacklern vorzubeugen.
Bei herkömmlichen CMOS-Bildsensoren liegen die Schaltkreise des Sensors vor der lichtempfindlichen Schicht. Dadurch gelangt nicht alles Licht hindurch. Deshalb haben einige Unternehmen Kamerasensoren mit umgedrehtem Aufbau entwickelt, der eine Hintergrundbelichtung (Backside-Illumination) ermöglicht. Dabei liegen die Schaltkreise hinter der lichtempfindlichen Schicht.
Die Kamera ist in der Lage, Serienaufnahmen mit 9 Megapixeln Auflösung und 30 Bildern pro Sekunde aufzuzeichnen. Ein sogenannter Pre-Record-Modus startet die Aufnahme, sobald der Auslöser halb durchgedrückt ist. So sollen auch sehr schnelle Bewegungsabläufe sicher eingefangen werden, ohne dass der Fotograf im entscheidenden Moment den Auslöser durchdrücken muss.
Verzichtet der Fotograf auf hohe Auflösungen, können sogar Bildfolgen mit bis zu 1.000 Fotos pro Sekunde mit 224 x 64 Pixeln aufgenommen werden. Neben einem Videomodus mit 720p und 30 Bildern pro Sekunde können auch noch VGA-Videos mit 120 Bildern in der Sekunde aufgenommen werden. Mehr Bilder – 240 Stück pro Sekunde – produziert der Modus mit 448 x 336 Pixeln. Die EX-FH25 kann neben JPEGs auch Bilder im Rohdatenformat aufnehmen. Dabei greift Casio auf Adobes standardisiertes DNG-Format zurück.
Die FH25 ist mit einem elektronischen Sucher und einem 3-Zoll-Display auf der Rückseite ausgerüstet. Das große Display erreicht eine Auflösung von 230.400 Bildpunkten, der Sucher kommt auf 201.600 Bildpunkte. Die EX-FH25 misst 122,6 x 81,4 x 84,5 mm und wiegt leer 483 Gramm.
Beide Kameras nehmen auf SD-(HC-)Karten auf. Die Casio Exilim EX-H5 soll für 200 Euro in den Handel kommen. Der Marktpreis dürfte noch darunter liegen. Die Exilim EX-FH25 hingegen kostet rund 400 Euro. more…
Lichtstarke Kamera mit 14,1 Megapixeln
Panasonic hat mit der Lumix DMC-FX70 eine Kompaktkamera mit einem recht lichtstarken Weitwinkelzoom
vorgestellt, das eine Brennweite von 24 bis 120 mm (KB) abdeckt. Neben Fotos mit 14,1 Megapixeln werden auch Videos mit 720p aufgezeichnet.
Das Objektiv der Lumix FX70 ist mit F2,2 im Weitwinkel recht lichtstark. So soll der Fotograf bei vielen Fotosituationen auch ohne zusätzlichen Blitz auskommen. Im Telebereich liegt die Anfangsblendenöffnung allerdings bei F5,9. Gegen Verwackler ist ein optischer Bildstabilisator integriert. Außerdem kann das Aufnahmeprogramm „Bewegungsschärfe“ automatisch für kurze Belichtungszeiten und angepasste ISO-Werte sorgen, wenn die Kamera schnell bewegte Motive erkennt. Die Kamera kann auch Pixel zusammenfassen und dadurch die Auflösung reduzieren. Diese Maßnahme dient der Rauschbekämpfung bei hohen ISO-Werten.
Auf den Autofokus und die Belichtungssteuerung wirkt außerdem eine Gesichtserkennung. Wer will, kann markierte Objekte mittels AF-Tracking (Schärfeverfolgung) immer im Schärfepunkt halten, auch wenn sie sich bewegen.
Die Kamera besitzt einen 7,5 cm (3 Zoll) großen Touchscreen mit 230.000 Pixeln, über den die Bedienung und Wiedergabe größtenteils gesteuert werden kann. Klassische Bedienelemente sind dennoch vorhanden. Zum Beispiel kann über den Touchscreen die Menüsteuerung erledigt oder der Schärfepunkt gesetzt werden.
Videomodus mit Zoom, Gesichtserkennung und Motivprogrammwahl
Die Kamera kann in 720p mit 30 Bildern pro Sekunde mit Mono-Ton auch filmen. Neben Motion-JPEG-Videos kann die FX70 im Format AVCHD-Lite aufzeichnen. Nicht nur beim Fotografieren, sondern auch beim Filmen können die Gesichtserkennung und die automatische Motivprogrammwahl sowie der Bildstabilisator und das Zoom eingesetzt werden. Schnitte können schon in der Kamera vorgenommen werden. Allerdings lassen sich Videosegmente nur löschen und nicht neu gruppieren.
Die Panasonic Lumix FX70 kann über ein optionales Mini-HDMI-Kabel an Displays, Fernseher und Projektoren angeschlossen werden. Das Gehäuse misst 102,5 x 55,0 x 22,8 mm und wiegt mit SD-Karte und Akku betriebsbereit rund 165 Gramm. Die Panasonic Lumix FX70 speichert auf SD-(HC-)Karten und soll ab Ende Juli 2010 für rund 330 Euro auf den Markt kommen.
Spezialobjektiv für Micro-Four-Thirds-Kameras
Panasonic hat mit dem Lumix G-Fisheye 3,5/8mm ein Spezialobjektiv für Micro-Four-Thirds-Kameras vorgestellt. Es kann ein formatfüllendes Bild mit einem Bildwinkel von 180 Grad darstellen.
Das Panasonic-Objektiv besteht aus zehn Linsen in neun Gruppen. Gegenüber anderen Modellen für APS-C-Kameras ist es mit 60,7 mm Länge und einem Durchmesser von 51,7 mm recht leicht und klein. Das Gewicht liegt bei 165 Gramm.
Der Aufnahme-Mindestabstand liegt bei 10 cm. Das Objektiv kann an entsprechenden Micro-Four-Thirds auch beim Videofilmen eingesetzt werden. Der Autofokus soll nach Angaben von Panasonic leise zu Werke gehen. Ob seine Arbeit dennoch mit auf den Videoton kommt, dürfte auch davon abhängen, ob die eingebauten Mikrofone oder ein externes Mikro an die Kamera angeschlossen werden.
Filter lassen sich bei diesem Objektiv nur an der Rückseite befestigen und nicht an der gewölbten Frontlinse. Das Panasonic Lumix G-Fisheye 3,5/8mm soll Ende Juli für rund 830 Euro auf den Markt kommen. more…
Adobe hat nach einer Betarunde nun die finale Version des Rohdatenentwicklers Camera Raw 6.1 vorgestellt. Damit werden Rohdaten von zehn weiteren Kameramodellen erfasst. Außerdem erhält das Modul objektivspezifische Korrekturen, die geometrische Verzerrungen, chromatische Abberation und Vignettierungen ausgleichen.
Camera Raw 6.1 steht für Anwender von Photoshop CS5, Photoshop Elements 8 und Premiere Elements 8 als kostenfreier Download zur Verfügung, sowohl für Macs als auch für Windows. Photoshop CS4 steht nicht auf der Kompatibilitätsliste.
Das Update beinhaltet eine Rohdatenunterstützung für folgende neue Digitalkameras und digitale Rückteile:
Canon EOS 550D, Leaf Aptus-II 8, Kodak Z981, Leaf Aptus-II 8, Leaf Aptus-II 10R, Mamiya DM40, Olympus E-PL1, Olympus E-600, Panasonic G2, Panasonic G10, Sony A450
Die Objektivkorrektur kann manuell mit Schiebereglern, aber auch profilbasiert für einzelne Objektive erfolgen. Einige Profile werden von Adobe und den Kameraherstellern bereitgestellt. Außerdem kann der Anwender selbst eigene Profile mit einer Zusatzsoftware erzeugen. Die Adobe Labs haben dazu das Lens Profile Creator Utility für Windows und Mac OS X in einer Vorversion veröffentlicht.
Zur Profilerstellung müssen die vom Programm bereitgestellten Schachbrettmuster zu Papier gebracht und dann aus mehreren Winkeln mit der gewünschten Kamera und dem jeweiligen Objektiv abgelichtet werden. Das Bildmaterial wird dann mit dem Lens Profile Creator Utility ausgewertet. Adobe hat eine detaillierte Anleitung zum Erstellen der Testaufnahmen als PDF bereitgestellt.
Camera Raw korrigiert nicht nur kissen- und tonnenförmige, sondern auch wellenförmige Verzerrungen. Außerdem lassen sich Farbsäume herausrechnen und Randabschattungen (Vignettierungen) aufhellen.
Heinrich Kühn: Die vollkommene Fotografie
11. 06. 2010 – 12. 09. 2010 / Wien
Das fotografische Bild als Möglichkeit, eine künstlerische Vision ebenso präzise und kreativ zu realisieren wie inMalerei oder Zeichnung: Das war das lebenslange Ziel Heinrich Kühns, einer
zentralen Gründergestalt der internationalen Kunstfotografie um 1900. Durch ihn und seine Freunde wurde das stilisierte Lichtbild ebenso Teil des von den Sezessionisten angestrebten Gesamtkunstwerks wie Raumkunst, Kleidung oder Gebrauchsgrafik.
Wichtigstes Instrument dafür war der von Kühn zur Perfektion entwickelte sogenannte „Gummidruck“, mit dem man aus einem fotografischen Negativ einen Druck erzeugen konnte, der durch die völlig freie Wahl von Papier und Pigment eher einer Kohlezeichnung oder Radierung glich als einer konventionellen Fotografie. Damit ließen sich die Helligkeitskontraste gezielt Kühns Bildvorstellungen anpassen und die als „unkünstlerisch“ abgelehnte Bildschärfe nach Belieben auflösen. Gegen 1910 reduzierte Kühn den romantischen Kosmos des „Piktorialismus“ auf wenige Themen, bis fast abstrakte Kompositionen von zeitloser Ausgewogenheit entstanden.
1907 – 1913 schuf Heinrich Kühn Farbbilder im Autochromverfahren, die vor allem dem impressionistischen Traum des Festhaltens atmosphärischer Stimmungen gewidmet waren, in ihrer unkonventionellen Komposition aber bereits fotografische Innovationen der nächsten Generation vorwegnehmen.
Die Ausstellung in der Albertina ist die umfassendste Personale bisher weltweit. Sie wird im Anschluss im Musée d’Orsay in Paris und im Museum of Fine Arts in Houston/ Texas gezeigt. more…
Albertina
Albertinaplatz 1 .
A-1010 Wien
Öffnungszeiten: Täglich 10-18 Uhr, Mittwoch 10-21 Uhr
NUDES – Positionen der Aktphotographie
03. 07. 2010 – 28. 08. 2010 / Berlin
Vom 3. Juli bis zum 28. August 2010 präsentiert CAMERA WORK eine hauptsächlich aus der eigenen Sammlung kuratierte Gruppenausstellung mit über 40 Photographen und deren Perspektive auf den meist weiblichen Akt. Ausgewählte Klassiker werden durch teils bisher noch nie ausgestellte zeitgenössische Arbeiten von Blaise Reutersward, Nadav Kander oder Ralph Mecke ergänzt.
Von klassischen, nahezu skulpturalen Studio-Inszenierungen wie von Horst P. Horst, Frantisek Drtikol oder Rudolf Koppitz, über die erotischen und provozierenden Aufnahmen Helmut Newtons oder Bettina Rheims bis zu den im Off-Bereich von Pornodrehs entstandenen dokumentarischen Bildstrecken des jüngst verstorbenen Larry Sultan erstreckt sich die kaleidoskopische Überblicksausstellung.
Auf die Studiophotographie der Piktorialisten folgten in den 1920er Jahren richtungsweisende Bildexperimente. Künstler wie Man Ray, Andre Kértesz oder Edward Weston begannen mittels Mehrfachbelichtungen, Solarisationen, Collagen, extremen Perspektiven und Hell-Dunkel-Kontrasten ihre Körperstudien zu verfremden. Die neuen Bildlösungen wurden in der Nachkriegszeit aufgegriffen, verfeinert und weiterentwickelt. Beinah abstrakte Detailaufnahmen von Ralph Gibson, die sehr sinnlichen Akte von Manuel Álvarez Bravo oder auch die in blaues Licht getauchten poetischen Körperansichten von Kenro Izu sollen hier exemplarisch genannt werden. Lucien Clergue, einer der bedeutendsten Aktphotographen der Welt, besticht mit entblößten weiblichen Körpern über die Schattenspiele streichen. Neben solche aus dem „Skizzenbuch Gottes“ stammenden Photographien, wie Pablo Picasso die Bilder seines Freundes Clergue einmal beschrieb, treten in den 1960er und 1970er zunehmend sexuell konnotierte Bilder wie von Robert Mapplethorpe oder Helmut Newton in den Vordergrund.
In der zeitgenössischen Photokunst gibt es u.a. Arbeiten von Thomas Ruff, Larry Sultan oder Nadav Kander, die auf jeweils unterschiedliche Weise Nacktheit reflektieren und die Aktphotographie um neue Bildwelten erweitern, neben erotischen Aufnahmen von Guido Argentini oder Russell James. Während Ruff dem voyeuristischen Betrachter Pornobilder, deren ständige Verfügbarkeit durch das Internet garantiert ist, mittels deren Verfremdung wieder entzieht, dokumentiert Larry Sultan die Einsamkeit und Melancholie am Rande der Industrie, die diese Bilder am Fließband produziert. Kander durchbricht wiederum mit seinen Bildern von barocken, ausgezehrten und strapazierten weiblichen Akten das Diktat eines tradierten Schönheitsideals. Die Abgebildeten sind eingebunden in mystische und düsterne Räumlichkeiten, die einzigartige Atmosphäre dieser Bilder entfaltet unmittelbar eine unheimliche wie archaische Kraft. more…
CAMERA WORK
Kantstraße 149
10623 Berlin
Bildsensor von Sony mit neuer Rekordpixeldichte
Sony hat einen CCD-Sensor für Digitalkameras vorgestellt, der auf einer Diagonalen von 1/2,3 Zoll (7,763 mm) 14,2 Megapixel unterbringt. Über dem eigentlichen Sensor liegen gleich zwei Schichten Mikrolinsen, um das Licht auf die winzigen Pixel zu lenken.
Jedes einzelne Pixel von Sonys neuem Sensor hat eine Kantenlänge von nur 1,43 Mikrometern. CMOS-Sensoren gibt es bereits mit Pixelgrößen von 1,4 Mikrometern. Der Sony ICX681SQW kann neben Fotos auch Videos mit einer Auflösung von 720p aufnehmen. Serienaufnahmen mit einer deutlich reduzierten Auflösung von 3,55 Megapixeln können mit 5,4 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden.
Schon lange werden Mikrolinsen eingesetzt, die auf dem CCD-Sensor angebracht sind und das Licht konzentriert auf die einzelnen Pixelstrukturen lenken. Sony hat für den neuen Sensor eine Struktur ersonnen, die nicht nur eine, sondern gleich zwei Lagen dieser Mikrolinsen einsetzt. Die neue Linsenschicht besteht aus Millionen nach oben hin konvexer Linsen. So entstehen kleine Objektive über jedem Pixelelement, die das Licht noch stärker bündeln können.
Lichtempfindlicher und stromsparender als Vorgänger
Obwohl Sony gegenüber dem Vorgänger-Sensor ICX677 mit 1/2,3 Zoll und 12,19 Megapixeln die Pixeldichte beim neuen ICX681SQW noch einmal deutlich erhöht hat, soll die neue Struktur lichtempfindlicher sein. Da zudem die Stärke der Polysiliziumschicht reduziert wurde, benötigen die neuen Sensoren 12 Prozent weniger Strom als der Vorgänger. Dazu kommt, dass der Sensor weniger anfällig für Schmiereffekte ist, die bei kontinuierlicher Belichtung von CCD-Sensoren während des Auslesevorgangs entstehen können.
Durch die Zusammenschaltung von vier Pixeln zu einem großen Pixel soll der Sensor außerdem hohe ISO-Empfindlichkeiten erzielen, wobei die Auflösung allerdings auf 3,55 Megapixel sinkt. Dabei können auch schnellere Serienbildaufnahmen gemacht werden: Sony verspricht bis zu 5,4 Bilder pro Sekunde.
Wann erste Digitalkameras mit Sonys neuem CCD-Sensor (PDF-Datei) auf den Markt kommen, wurde nicht mitgeteilt. more…
Südafrikanische Fotografie 1950–2010
Apartheid – Widerstand – Freiheit
27. 05. 2010 – 01. 07. 2010 / Berlin
Eröffnung am Donnerstag, den 27. Mai 2010, um 19:30 Uhr
Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. präsentiert eine Ausstellung zu 60 Jahre Fotografie in Südafrika. Die Fotografen erzählen mit ihren 150 schwarz-weiß Fotografien sechzig Jahre Geschichte ihres Landes und lassen ein neues Bild von Südafrika entstehen.
Es ist eine Reise in ein Land der Trennung zwischen den Hautfarben, zwischen Arm und Reich, eine Reise in ein Land der Unterdrückung und des politischen Kampfes um Freiheit und Gerechtigkeit. Es ist eine Reise in ein Land des Aufbruchs mit kraftvollen, liebevollen, politisch sehr bewussten Menschen. Jahrzehnte der Fremdherrschaft und gesetzlich verankerter Rassentrennung während der Apartheid haben das Land am Kap der Guten Hoffnung geprägt. Das einst geteilte Land steht zwischen Tradition und Moderne, zwischen wachsender Demokratisierung und Zentralisierung der Macht.
Die Fotografen Bonile Bam | Jodi Bieber | Pierre Crocquet de Rosemond | David Goldblatt | Bob Gosani | George Hallett | Ranjith Kally | Alf Kumalo | G.R. Naidoo | Peter Magubane | Gideon Mendel | Santu Mofokeng | Cedric Nunn | Sam Nzima | Mikhael Subotzky | Andrew Tshabangu | Gille de Vlieg | Paul Weinberg sowie unbekannte Fotografen des Magazins DRUM dokumentieren das Alltagsleben in Südafrika während der Apartheid, das Leben im Widerstand und in der Freiheit. Sie ermöglichen einen umfassenden Einblick in die soziale, politische, kulturelle und ökonomische Entwicklung Südafrikas.
Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit zwischen Dr. Ralf-P. Seippel, dem Kurator und Galeristen der Galerie Seippel in Köln und Johannesburg, dem Museum Goch, dem Stadthaus Ulm und dem Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.
Ein Katalog zur Ausstellung erscheint am 18. Juni im Hatje Cantz Verlag. more…
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.
WILLY-BRANDT-HAUS
Stresemannstr. 28,
10963 Berlin
Bus M41, U-Bhf. Hallesches Tor
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr, Eintritt frei, Ausweis erforderlich (30. Mai geschlossen)
RUBEN BRULAT „Immaculate & Primates“

"Classes paradoxales" aus der Serie "Immaculates", 2009, C-Print, 110x137,5 cm, Edition 3 ©Ruben Brulat
28. 05. 2010 – 31. 07. 2010 / Hamburg
Vernissage: Donnerstag, 27. Mai, ab 18:30 Uhr
Was geschieht, wenn man sich einer kalten Büroarchitektur ausliefert, mitten in der Nacht, entledigt all seiner Kleider? Was geschieht, wenn man genauso nackt Teil der Natur wird, irgendwo im Nichts? Der Fotograf Ruben Brulat macht es vor: Er setzt seinen Körper ein, um die Beziehung des Einzelnen zur Welt zu zeigen, seine Schutzlosigkeit, seine Unschuld, seine Macht.
„Als ich anfing, Fotos von mir selbst zu machen, konnte ich das Unbehagen, das mich an diesen Plätzen beschlich, viel einfacher ertragen: Indem ich mich auszog, ging ich eine totale Symbiose mit der Umwelt ein. Und je mehr Bilder ich machte, desto klarer wurde mir das. Eine Fiktion zu erschaffen kann einen näher zur Realität bringen.„
Der Franzose Ruben Brulat geht bei seinen Aufnahmen nach einem genau konzipierten Drehbuch vor. Bei seiner Serie „Immaculate„, in dem die gesichtslose Bürostadt „La Défense“ vor den Toren von Paris im Mittelpunkt steht, wartet er, bis die letzten Angestellten die Gebäude verlassen haben und wandert so lang durch die Betonschluchten, bis er von einem Ort inspiriert ist. Er träumt sich in die Szenerie hinein, bis der Drang so groß wird, selbst Teil des Bildes zu werden. Die technischen Parameter sind gesetzt, dann zieht sich der Fotograf aus, läuft an eine bestimmte Stelle, kauert sich hin oder drückt sich an eine Säule oder legt sich flach auf den Boden und verharrt dort regunglos. Sein Körper wird zur Eigenprojektion im großen Ganzen, nimmt Besitz von der Architektur der Häuser, tritt in Wechselwirkung zur Welt der Wirtschaft, die ihn als Individuum dominiert und die er als selbstbestimmter Störfaktor nun auf gegenläufige Weise ebenfalls dominieren kann.
Auch in der Serie „Primates“ geht Ruben Brulat eine Symbiose seines Ichs mit der Umgebung ein, diesmal gleich mit der „ganzen“ Natur. Kaum zu erkennen ist in den großen Landschaftspanoramen der eine, wie verloren wirkende, entblößte Körper – hier geht es um den Verlust von Identität, wenn der Mensch zwischen Grashügel, Flussbett oder Schneefeld zum Bestandteil von Natur wird und sich die Frage des Überlebens, des eigenen und des der ganzen Gattung, stellt. Wo kommen wir her und können wir dahin zurück? Wie wird unser Verhältnis zur Natur morgen sein? Welche Geschichten werden bleiben? Ruben Brulats Bilder sind immer auch poetische Variationen des einen Ur-Themas: Was ist das eigentlich, das „Sein„?
Ruben Brulat, geboren 1988, lebt in Paris. Obwohl er erst seit gut zwei Jahren fotografiert, reißen sich internationale Magazine wie Wallpaper oder Esquire um den 21-Jährigen. Werke von ihm waren bereits in Paris, Los Angeles und Dubai zu sehen. Die G3 Gallery in Hamburg zeigt Ruben Brulats erste Einzelausstellung in Deutschland. more…
G3 Gallery GmbH
Mittelweg 41a,
D-20148 Hamburg
Öffnungszeiten: Di-Fr 12-18:30 Uhr, Sa 11-14 Uhr u.n.V.
Neue Fotoarbeiten von Peter Schlör
29. 05. 2010 – 03. 07. 2010 / Essen
Vom 29. Mai bis 3. Juli zeigt die Obrist Gingold Galerie in Essen unter dem Titel “Deep Black / Bright White” neue Arbeiten von Peter Schlör. Der Mannheimer Fotograf hat von Anfang an stets in schwarzweiß gearbeitet, und kein Begriffspaar ist zur Charakterisierung seiner Kunst besser geeignet als dieses. Nach der letzten Essener Ausstellung in 2007, die sich ausschließlich mit Schlörs frühen Arbeiten auseinandersetzte, sind nun bis 3. Juli 2010 neue Fotoarbeiten aus den Themenfeldern „Sky“, „Mountain“ und „Winter“ zu sehen. Anklänge an die Konzeption der romantischen Landschaftsmalerei werden in diesen Themenfeldern besonders augenfällig.
Peter Schlör wurde 1964 geboren, und lebt und arbeitet in Mannheim. Seine Arbeiten wurden weltweit gezeigt, u.a. in Italien, Kanada, Niederlande, Russland, der Schweiz und den USA. 2006 erschien unter dem Titel „Deep Black“ im Hatje-Cantz-Verlag eine große Monographie zu seinem Werk, herausgegeben von Bernhard Knaus. 2009 fand im Mannheimer Kunstverein die bisher umfangreichste Ausstellung seiner Arbeiten statt. more…
GAM | Obrist Gingold Galerie
Torsten Obrist und Juri Czyborra
Kahrstraße 59
D-45128 Essen
bild.sprachen 2010 – Messe für angewandte Fotografie
7./8. Oktober 2010 / Wissenschaftspark Gelsenkirchen![]()
Auf der bild.sprachen 2010 – Messe für angewandte Fotografie haben Fotografen, Dienstleister, Fotofirmen, Hochschulen etc. die Gelegenheit, sich selbst, ihre Idee, ihr Produkt, ihre Dienstleistung und ihren Stil vorzustellen. Mit neuen Auftraggebern und Geschäftspartnern in Kontakt zu kommen und die Möglichkeiten des Austauschs zu nutzen, ist vorrangiges Ziel der Messe.
Gerade in Zeiten von Krisen ist es umso wichtiger, guten Ideen und guten Produkten ein tragendes Bild zu geben. Gute Fotografie hat die Qualität, über die bloße Abbildung hinaus, selbst Träger von „Image“ zu sein und zugleich Wertigkeiten zu schaffen. Die jeweilige Bildsprache steuert die subjektive, unbewusste Wahrnehmung gezielter Werbe- und Informationsbotschaften und steht dennoch erst am Beginn ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.
Nach dem großen Erfolg in 2008 findet die zweite bild.sprachen – Messe für angewandte Fotografie am 7. und 8. Oktober 2010 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen statt und wird ab dem Kulturhauptstadtjahr jährlich fortgeführt.
Die Messe ist eine neue Branchen-Plattform. Sie dient als Kontaktbörse zwischen Unternehmern, Kommunikationsleitern, Pressesprechern, Werbeagenturen, Art Direktoren, Art Buyern, Bildredakteuren, Verlagen, Fotografen, Fotostudiobetreibern, Fotounternehmen, Bildagenturen, Modellagenturen, Maskenbildnern, Ausbildungseinrichtungen und vielen anderen.
Der Messeort ist im Herzen des Ruhrgebiets angesiedelt, einer der wichtigsten Wirtschaftsregionen Europas und Standort zahlreicher internationaler Unternehmen.
Für die Teilnahme an der bild.sprachen 2010 – Messe für angewandte Fotografie stehen verschiedene Präsentationsmöglichkeiten zur Verfügung:
Professionelle Fotografen, Bild- und Werbeagenturen, Verlage, Verbände, Hochschulen und Unternehmen präsentieren sich in Messeboxen von unterschiedlicher Größe.
Nachwuchsfotografen mit kleinerem Budget haben die Möglichkeit, Ihre Dienstleistungen und Produkte an Präsentationstischen zu zeigen. Die Messestände und Präsentationstische sind mit einem Beleuchtungssystem ausgestattet.
Für einen exklusiveren Rahmen stehen Ausstellern darüber hinaus eigene Präsentationsflächen ab 12 m2 Größe zur Verfügung. more…
bild.sprachen
Bergmannstr. 37,
45886 Gelsenkirchen
21. 05. 2010 – 12. 09. 2010 / München
Eröffnung: Donnerstag, 20. Mai 2010, 19 Uhr
Max Scheler Von Konrad A. bis Jackie O.
Bilder aus Deutschland, China und den USA
Die Ausstellung ‘Max Scheler – Von Konrad A. bis Jackie O. – Bilder aus Deutschland, China und den USA’ zeigt mit rund 140 Exponaten den ersten großen Querschnitt aus dem Werk des bedeutenden Fotojournalisten. Max Scheler (* 1928 in Köln, † 2003 in Hamburg) war ein international bekannter Fotograf der Nachkriegszeit, Junior-Mitglied der Agentur MAGNUM und ab 1959 einer der großen Bildermacher des Stern. Nach dem Ende seines fotografischen Schaffens wurde er mit Gründung der Zeitschrift GEO 1975 dort Bildchef.
Als Schüler von Herbert List beginnt Scheler sein Schaffen im Deutschland des Wirtschaftswunders der 1950er Jahre. Politische Reportagearbeit bringt ihn zur Quemoykrise nach China und Taiwan und in den 1960er Jahren zur Kulturrevolution Mao Zedongs. Die USA bereist Max Scheler in den 1950er und 1960er Jahren mehrfach und berichtet für die Münchner Illustrierte und den Stern von Land, Leuten und politischem Leben.
Schelers Hauptthemen sind der ‘human interest’, die menschlichen Verhaltensweisen, Freude und Trauer, Begeisterung und Verzweiflung. Bei der Wahl seiner Themen zeigt er sein Verlangen, Chronist bedeutender Ereignisse zu sein. Menschen unterschiedlichster Kulturkreise beobachtet er im Alltag, in Krisen- und Kriegszeiten, bei sozialen Problemen und Festlichkeiten. So entstehen Menschenbilder voller emotionaler Dichte, in ausführlichen Berichten, manchmal in mehreren Folgen.
Komisch und skurril, dann wieder ernst und dramatisch, mal dokumentierend und mal kommentierend, zeigen Max Schelers vielschichtige Bilder historische Ereignisse und Persönlichkeiten, aber auch alltägliche Momente der Welt, in der wir leben.
Die ausgestellten Werke lassen sich in drei Schauplätze unterteilen: Deutschland, China und USA. Während die Fotografien aus Deutschland das Wirtschaftswunder, den politischen Aufbruch der Bundesrepublik und die Teilung Deutschlands kommentieren, berichten die Bilder aus China von Krise, ideologischem Umbruch und kultureller Fremde. Die USA begegnet uns in den Arbeiten von Max Scheler als vielschichtiges und widersprüchliches Phänomen: hoch entwickelt und dennoch provinziell; demokratisch-fortschrittlich und dennoch rassistisch und ungerecht. Bilder der Vereinigten Staaten, die auch über die Zerrissenheit einer großen Nation berichten.
Das Münchner Stadtmuseum – Sammlung Fotografie präsentiert die Ausstellung in Zusammenarbeit mit den Deichtorhallen in Hamburg.
Guido Mangold Fotografien 1958 bis heute
Guido Mangold, geboren 1934 im schwäbischen Ravensburg und heute in Ottobrunn bei München ansässig, zählt zu den renommiertesten deutschen Landschafts- und Magazin-Fotografen nach 1945. Ursprünglich zum Konditor ausgebildet, entschied er sich bald für die Fotografie und studierte bei Otto Steinert an der Werkkunstschule Saarbrücken und der Folkwangschule in Essen.
Mangolds frühe Schwarzweiß-Aufnahmen von Industrielandschaften und Portraits sind noch vom strengen grafischen Stil seines Lehrers geprägt. Für Mangold, der in der lieblichen, von Wein- und Obstbauern geprägten Landschaft des Bodensees aufgewachsen war, stellte das Ruhrgebiet mit seinen Zechen, Hochöfen und Förderanlagen zunächst eine ungewohnte und fremdartige Umgebung dar. Mangold erfasste die Landschaft als grafische Komposition, die in Abgrenzung zu romantischen Idyllen einen gewissen Realismus verströmen sollte.
Über die Veröffentlichung einer psychologisch einfühlsamen Bildserie über den Alltag im Krankenhaus wurde Willy Fleckhaus auf den jungen Fotografen aufmerksam. Fleckhaus, zu der Zeit gleichzeitig als Chefredakteur von twen als auch für das Layout der Münchner Illustrierten Quick verantwortlich, engagierte Mangold für Quick als internationalen Fotoreporter. Mangold fotografierte Situationen, die im Stil der Life-Fotografie im Sinne des ‘human interest’ die Lebensverhältnisse von Menschen in beeindruckenden Portraits dokumentierten, wie die Darstellung eines blinden Leprakranken mit seinem Kind oder die Reportage über Beatniks in Paris veranschaulichen.
Guido Mangold war alles andere als ein kühler professioneller Bilderjäger. Seine emotionale Präsenz an dem Geschehen hat sich vielen Bildern eingeschrieben. Die Arbeit eines Reportagefotografen erforderte ständige Veränderung und Anpassung an neue Themen, was im Alltagsleben gelegentlich zum Zusammenprall kontroverser Realitäten führte. ‘Smoking und Gummistiefel, Traumfabrik und Lepradorf’, wie Mangold schrieb, ‘liegen hier ganz dicht beieinander.’ Im Rahmen vieler Aufträge für Illustrierte hat er seine charakteristische Handschrift entwickelt, die formale Strenge und einfühlsame Beobachtungsgabe miteinander verbindet.
Berühmt geworden ist Mangold als Entdecker und Fotograf des legendären Covergirls Uschi Obermaier, die er während einer mehrwöchigen Pauschalreise in Kamerun für twen mit der Kamera begleitete. Diese Bildstrecke markierte den Beginn von Uschi Obermaiers Karriere als international gefragtes Topmodel und ‘schönste Kommunardin Deutschlands’. Neben Aktaufnahmen erschienen in twen auch immer wieder Mangolds Farbportraits von Künstlern wie Alex Colville, George Segal, Duane Hanson, Nancy Grossman, Lambert Maria Wintersberger oder Daniel Spoerri.
Außerdem gewannen das Länderportrait und die Reisereportage für Mangold zunehmend an Bedeutung. Im Auftrag von GEO und Merian führte er mehr als 70 Reportagen aus und realisierte zahlreiche Bücher wie eine Langzeitdokumentation über die Alpen. In der Regel bereitete sich Mangold auf die zu erkundende Landeskultur im Vorfeld akribisch vor. Eine gelungene Aufnahme war somit das Ergebnis harter Arbeit und sorgfältiger Planung, gepaart mit langjähriger Erfahrung für das Erkennen des richtigen Augenblicks. „Man sieht nur, was man weiß“ – Goethes bekannte Erkenntnis hat sich der Fotograf als Lebensmotto zu eigen gemacht.
Sein Hauptanliegen als Fotograf war das gedruckte Foto. Das Denken in Doppelseiten hat seine Arbeit sicherlich nachhaltig beeinflusst. Wenn wir heute seine Bilder aus dem auftragsgebundenen Kontext losgelöst wiederentdecken, können wir die Meisterschaft eines Fotografen würdigen, der in seiner Bescheidenheit und Professionalität für viele Kollegen ein Vorbild geworden ist. more…
Münchner Stadtmuseum – Sammlung Fotografie
St.-Jakobs-Platz 1 .
D-80331 München
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr
Juliane Eirich
21. 05. 2010 – 04. 09. 2010 / München
Eröffnung: Donnerstag, 20. Mai 18.30 bis 21 Uhr
Unterhaltung mit Juliane Eirich 19 – 19:20 Uhr
„Die Einzigartigkeit mancher Orte kommt oft erst nachts zum Vorschein. Die künstliche, modellhafte Ästhetik, die Licht- und Farbstimmung die man hier vorfindet, wirkt auf mich sehr anziehend.„
Juliane Eirich im Interview mit der Koreanischen Fotozeitschrift „Monthly Photography“ 2009
Die Galerie f 5,6 widmet sich in ihrer nächsten Ausstellung der jungen Münchner Newcomerin Juliane Eirich. Der Fokus wird auf einer Auswahl von Nachtaufnahmen aus den Serien Nightwatch (Hawai 2004), Hale Kula (Hawai 2005) und Korea Diary (Südkorea 2007/08) liegen.
Juliane Eirich (geb. 1979) fotografiert Orte, die ihre spezielle Aura erst nachts entfalten. Damit bearbeitet die Künstlerin einem Themenkomplex, dem bisher weder in der Malerei noch in der Fotografie ausreichend Augenmerk geschenkt worden ist. Dabei fordert doch gerade die nächtliche Atmosphäre diese beiden Genre, deren ureigene Domäne die Gestaltung von Farbe und Licht ist. Doch Eirich geht es nicht um die Effekte des nächtlichen Hell-Dunkel-Spiels barocker Darstellungen bei Kerzenlicht, sondern vielmehr um die unverfälschte, klare Perspektive des außenstehenden Beobachters. Ihre Arbeiten erinnern daher eher an den distanzierten Blick eines Edward Hopper oder an die Nachtaufnahmen eines Edward Munch, wobei die Einsamkeit und Ruhe der Nacht bei diesen eher negativ konnotiert sind. Juliane Eirich hingegen bietet mit ihren nächtlichen meist menschenleeren Aufnahmen dem Betrachter die Möglichkeit dem lauten und immer hektischer werdenden Alltag zu entfliehen.
„Alle meine Arbeiten beschäftigen sich mit Ruhe. Dies habe ich zunächst nicht geplant. Ich vermute, dass es an der Tatsache liegt, dass unser Leben immer schneller wird und ich versuche, diese Beschleunigung mit ruhigen Fotografien zu kompensieren.“
Dabei ist nicht nur das Motiv entscheidend, sondern auch der richtige Betrachterwinkel,sowie nicht zuletzt der Prozess der Belichtung an sich. Nimmt die Verschlusszeit bei Tagesaufnahmen in der Regel nur Sekundenbruchteile in Anspruch, so zieht sich diese in der Nacht oft bis zu 15 Minuten hin. Es handelt sich also um einen konzentrierten und präzisen Prozess, der es Juliane Eirich ermöglicht, sich voll und ganz auf das Motiv einzulassen. Die Ruhe der Nacht ist hierfür ideal. Weder Menschengewimmel noch Lärm lenken ab, so dass die Künstlerin während dem Prozess der Aufnahme eins wird mit dem dokumentierten Ort. „Diese Orte scheinen mir wie ein Schauspiel, dass keine Zuschauer sucht. …mir gefällt, dass sie normalerweise nicht viel Aufmerksamkeit bekommen, vor allem nicht nachts.“ Außerdem liegt Eirich die Tatsache, dass Orte und Gebäude nicht posieren können. Sie sind offen für die subjektiven Empfindungen des Betrachters; sie können nicht manipulieren, wie Menschen, die sich gerne in Szene setzen. Die Untersuchung der Wechselbeziehungen zwischen von Menschen kreierten Orten undderen Umwelt ist dabei ein wichtiger Aspekt von Eirichs Arbeiten, der sich durch alle ihre Serien zieht. Dabei kann die vom Menschen beeinflusste Umwelt mit der Natur eine Einheit bilden oder auch in Disharmonie enden, die als lustig, störend oder auch einfach nur überraschend empfunden werden kann. Das vom Menschen gebildete zeigt damit seine Fähigkeit, auf die Natur einzugehen.
Eirichs Nachtaufnahmen fordern den Betrachter dazu auf, sich in Kontemplation auf die Intimität des Ortes einzulassen, sich dessen Geschichte zu widmen oder auch allein dem eigenen Empfinden nachzuspüren. Die in ihrer Klarheit fast streng wirkenden nächtlichen Aufnahmen erscheinen geradezu ikonographisch – fast zeitlos im Prozess ihrer Entstehung zeitlos in ihrer Wirkung auf den Betrachter.
Juliane Eirich (geb. 1979 in München) studierte von 2000 – 2003 an der Fachakademie für Fotodesign in München. In den darauf folgenden Jahren realisierte sie in New York und Hawai eigene Projekte. 2007 erwarb sie ein 18 monatiges DAAD-Stipendium an der Hong- Ik Universität in Seoul, Südkorea. Die Künstlerin arbeitet zur Zeit in Berlin Und New York. Ihre Arbeiten wurde bereits international in Galerien (Bruce Silverstein Gallery; Houston Center of Photography u.a.) und auf Festivals (Mannheimer Fotofestival; Houston Fotofest; Paul Huf Award, Foam Fotografie Museum Amsterdam u.a.) ausgestellt. more…
Galerie f5,6
Nicole Stanner & Florence Baur
Ludwigstr. 7 (Odeonsplatz) .
80539 München
Öffnungszeiten: Im Mai: Di-Fr 12-18 Uhr, Sa 12-17 Uhr
Ab Juni: Di-Fr 12-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr
Im August: nur auf Anfrage geöffnet
Casio Weitwinkel-Kompaktkamera zum Einsteigerpreis
Casio hat mit der Exilim Zoom EX-Z350 eine preisgünstige Kompaktkamera mit 4fach-Zoomobjektiv und einer Auflösung von 12 Megapixeln vorgestellt. Sie ist für Benutzer gedacht, die wenig mit Einstellungen herumspielen wollen und den Großteil der Kameraelektronik überlassen wollen.
Die Brennweite des Objektivs der Exilim Zoom EX-Z350 reicht von 27 bis 108 mm (KB) bei Anfangsblendenöffnungen von F3,2 und 5,9. Damit ist das Objektiv nicht sehr lichtstark. Die Lichtempfindlichkeit des 1/2,3-Zoll-Sensors reicht von ISO 64 bis 1.600 und kann automatisch oder manuell eingestellt werden.
Die Kamera verfügt über 23 Motivprogrammme, die für typische Foto- und Filmsituationen Parameterzusammenstellungen bieten. Das Repertoire reicht von Landschafts- über Porträt- bis hin zu Kinderfoto-Motivprogrammmen.
Einen optischen Sucher besitzt die Kamera nicht, dafür kommt ein 6,9 cm (2,7 Zoll) großes Farbdisplay mit 230.400 Pixeln zum Einsatz. Es belegt einen Großteil der Kamerarückseite.
Die integrierte Gesichtserkennung fokussiert auf erkannte Konterfeis und gleicht die Belichtung darauf ab. Neben Fotos kann die Exilim Zoom EX-Z350 auch Videos samt Mono-Ton aufnehmen. Die Auflösung von 848 x 480 Pixeln ist im Vergleich zu anderen Kompaktkameras recht gering. Hier werden durchaus schon 720p oder 1080p erreicht. Über das Mikrofon können auch kurze Sprachnotizen aufgezeichnet werden.
Die Kamera speichert die Daten auf SD-(HC-)Karten und wird über einen Lithium- Ionen-Akku mit Strom versorgt. Nach 210 Bildern muss der Akku neu geladen werden. Das Gehäuse misst 98,6 x 57,9 x 19,7 mm und wiegt mit Akku und Speicherkarte zusammen rund 121 Gramm.
Die Casio Exilim Zoom EX-Z350 soll ab sofort für rund 150 Euro im Handel erhältlich sein. more…





